Leistungsdiagnostik
Die Leistungsdiagnostik zeigt die Funktionstüchtigkeit des Herz-Kreislauf-Systems. Sie erfolgt in Deutschland typischerweise als Fahrrad-Belastungs-EKG.
Die Leistungsbeurteilung erfolgt hier anhand der Wattzahl.
Die Belastbarkeit kann eingeteilt werden in:
Normale
Belastbarkeit:
mehr als 2 Watt pro Kg Ausreichende Belastbarkeit: 1,5-2 Watt pro
Kg Mäßig eingeschränkte Belastbarkeit: 1-1,5 Watt pro Kg Schlechte
Belastbarkeit: unter 1
Watt pro Kg
Wir führen neben der klassischen Leistungsdiagnostik auf dem Fahrradergometer ggf. auch eine Diagnostik auf dem Laufband durch. Hierdurch ist eine
physiologischere Belastung möglich. Die Laufbanddiagnostik erlaubt darüber hinaus auch eine feinere Programmierung von Schrittmachersystemen.
In bestimmten Fällen führen wir
die Leistungsdiagnostik mit einer Analyse der Atmung, der Sauerstoffaufnahme und der CO2-Abgabe durch. Dies Methode nennt man Spiroergometrie und kann mit
einer Laktat-Bestimmung ergänzt werden.
Durch die Spiroergometrie ergeben sich vielfältige Informationen zur Atmung, zur maximalen O2-Aufnahme (VO2 max.), zur anaeroben
Schwelle, zur Fitness, gutachterlichen Aspekten, zu Lungenerkrankungen und den Zustand der Muskulatur.
Durch die Bestimmung der anaeroben Schwelle wird ein sicheres
Training für Herz-Kreislaufkranke im aeroben Bereich möglich.
Bei schwer kranken Herzpatienten ist ein strikt aerobes Training erforderlich, da bei Belastungen.
Sauerstoffmangelzustände, Übersäuerungen durch zu hohe Laktatmengen unter Belastungen können sonst gravierende Folgen, wie z. B. schwerwiegende Rhythmusstörungen, haben.
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