Gerinnungsselbstmanagement; Betreuung und Schulung

Betreuung und Schulung von Patienten mit oraler Antikoagulationstherapie

Konzept des Gerinnungsselbstmanagements ist es, den Patienten aktiv und dauerhaft in seine eigene Therapie zu integrieren Beim Selbstmanagement bleibt der Hausarzt zwar ein vertrauensvoller Ansprechpartner, doch die häufigen Praxis- oder Laborbesuche zur Blutentnahme und lNR-Messung entfallen. Nach einer zertifizierten Schulung kann der Patient seine Therapie selbständig überwachen und erhält dadurch mehr Eigenverantwortung und Sicherheit. Die Blutgerinnungswerte werden in der Regel einmal wöchentlich mit dem Alere TM IN Fiatio®2  Gerinnungsmonitor überwacht. Hierfür ist lediglich eine Kapillarblutentnahme aus der Fingerbeere nötig. Für die Patienten ist die INR-Messung unkompliziert und kann im Prinzip überall, sogar auf Reisen, durchgeführt werden. Auch die Dosierung der Gerinnungshemmer wird dann vom Patienten den Messwerten entsprechend angepasst.

Ich arbeite seit mittlerweile 18 Jahren in einer großen Kardiologischen Praxis in Dortmund. In unserem Praxisalltag erleben meine Kollegen und ich verschiedenste Patienten, die für ein Gerinnungsselbstmanagement in Frage kommen. Aus meiner anfänglichen Assistenzposition habe ich mich im Laufe der Jahre zur Schulungsleiterin weiterqualifiziert. Spaß an der Arbeit sowie die jahrelange Erfahrung mit Patienten zeigen mir immer wieder, wie wichtig meine Aufgabe ist. unseren Patienten ein Leben mit ihrer Krankheit zu erleichtern. Zu Beginn meiner Laufbahn waren die Gerinnungs-Systeme noch doppelt so groß und deren Handhabung viel komplizierter als heute.

Heutzutage sind die Geräte sehr klein und mit nur wenigen Display-Funktionen für Jedermann einfach anzuwenden. lm Prinzip ist jeder Patient für das Selbstmanagement geeignet, der in der Lage ist, die in der Schulung erworbenen Kenntnisse dauerhaft einzusetzen und die Messung der lNR-Werte sowie die Dosis Anpassung eigenständig durchzuführen. Eine weitere Voraussetzung zur Teilnahme an einer Schulung sollte immer eine positive Haltung und die Offenheit für Neues sein.

Für mich in meiner Position ist wichtig, immer auf die Bedürfnisse der einzelnen Patienten einzugehen und herauszufinden, wo der jeweilige Patient sein Handicap hat. Beispielsweise konnte einmal ein Schulungsteilnehmer, ein Mathematikprofessor, sich wunderbar seine Tages bzw. Wochendosis ausrechnen, war aber beim messen leider ungeschickter als zum Beispiel ein 15 Jahre älterer Patient, der die Arbeit mit dem Meßsystem viel schneller drauf hatte in unseren Schulungen, die in Gruppen oder auch als Einzelschulungen individuell nach Patientenbedürfnis durchgeführt werden, bieten wir die Möglichkeit, auch die Beziehungs- und Ehepartner gleich mit einzuweisen. Dies bringt Sicherheit und lockert die Schulungsatmosphäre auf.

Eine Schulung, in der viel gelacht wird, bleibt im Kopf der Patienten und sie erinnern sich gerne an die Stunden zurück. Patienten freuen sich zudem. wenn man auch mal Themen bespricht, die nicht unbedingt Inhalt der Schulung sind.

Als zertifiziertes Schulungszentrum liegt es uns am Herzen, auf jeden einzelnen Patienten individuell einzugehen und ihn bestmöglich bei seinem Start in das Gerinnungsselbstmanagement zu unterstützen. Hierzu gehört zum Beispiel, dass die Schulungen an mindestens zwei getrennten Terminen stattfinden, damit sich das Erlernte bei den Patienten besser einprägen kann. So ist es uns möglich, im zweiten Termin zu erkennen, welche Fragen der Patienten noch nicht eindeutig beantwortet oder auch neu entstanden sind. Hilfreich sind auch die uns zur Verfügung gestellten Schulungsmaterialen, (z.B. Flipchart, Bucher. Übungsbücher), mit denen die Schulungsinhalte durch leicht verständliche Texte und Bilder veranschaulicht werden.

Dr. med. Bernhard-Paul Lodde

Echokardiografie – Der Nutzen eines High-End Echosystems

Patienten von Heute möchten wissen welche Untersuchungsmethoden angewendet werden, eine der wichtigsten ist die Ultraschalluntersuchung.
Echokardiografie nennt man die Untersuchung des Herzens mittels Ultraschall. Im gleichen Zusammenhang wird auch vom Herzecho oder vom Herzultraschall gesprochen.In der 3D Echokardiographie wird die Bewegung aller Herzwände simultan analysiert. So können Wandbewegungsstörungen noch genauer erkannt werden und Herzfunktion gut beurteilt werden. Darüber hinaus ermöglicht die 3D-Echokardiographie die Beurteilung von Klappenfehlern (insbesondere Undichtigkeiten) im Raum und die sehr genaue Darstellung von Klappenentzündungen (Endokarditis).  Ein Interview mit Dr.med Lodde verschafft dem Patienten einen Einblick in  modernste Behandlungsmethoden.

[ mehr lesen – externer Link ]

 

Kardiologie Dortmund

Wie Sie Herzinfarkte und Schlaganfälle vermeiden können

Jährlich erleiden in Deutschland fast 300.000 Menschen einen Herzinfarkt, genauso viele bekommen einen Schlaganfall.
Die Ursachen sind zu hoher Blutdruck, zu hohes Cholesterin oder Durchblutungsstörungen aufgrund von Arteriosklerose.
Zu diesem Thema empfiehlt der Dortmunder Kardiologe Dr.med. Brunke folgenden Artikel.

[ mehr lesen – externer Link ]

 

Kardiologie Dortmund präsentiert die neue Webseite

Nach mehreren Wochen der Entwicklung sind wir stolz, unsere neue Webseite am Freitag, den 14.02.2014 vorstellen zu können. 

Das Hauptziel der Kardiologen Dr. med. Bernhard-Paul Lodde und Dr. med. Markus Christian Brunke sowie der Kardiologin Silvia Schrader-Becker ist es, Patienten und Interessenten ein ansprechendes und emotionales Design sowie übersichtliche Informationen zur Verfügung zu stellen. Zudem wird die neue Funktionalität und einfache Bedienung zu einer besseren Orientierung innerhalb der Kardiologie Dortmund beitragen. Zeitgemäß wurde von der Agentur Werbesturm ein „Barrierefreies Design“ professionell umgesetzt, welches sich mittels „Responsive Webdesign“ mit HTML5 auf allen mobilen Endgeräten optimal darstellen lässt.

Erweiterung des Untersuchungsspektrums

Alle Ärzte der Praxis sind  von der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe zugelassen stressechokardiographische Untersuchungen durchzuführen. Der Belastungsultraschall ist ein sensitives Verfahren um Durchblutungsstörungen des Herzens frühzeitig zu diagnostizieren.

Diese indirekte Methode zur Überprüfung der Durchblutung des Herzmuskels hat im Vergleich mit anderen Verfahren,  z.B. Koronar-CT oder Myokardszintigraphie, keine Strahlenbelastung und zeigt Durchblutungsstörung des Herzens  früher auf als ein Belastungs-EKG.

Neue Praxispartnerin Silvia Schrader-Becker

Wir begrüßen recht herzlich unsere neue Praxispartnerin Frau Silvia Schrader-Becker

Seit dem 1.Oktober 2013 ist Frau Silvia Schrader-Becker Partnerin in unserer Gemeinschaftspraxis. Als Kardiologin, Ärztin für innere Medizin und Ärztin für rehabilitative Medizin ist sie schon seit mehreren Jahren in unserer Praxis tätig und vielen Patienten gut bekannt. Neben der kardiologischen Tätigkeit in der Praxis leitet Frau Schrader-Becker die ambulante kardiologische Rehabilitation in der Praxisklinik. Bis zu 20 Patienten können täglich das Angebot der ambulanten Rehabilitation nutzen. Die Praxisräume befinden sich weiterhin in der Leopoldstraße 10 in 44147 Dortmund.

Erweiterung des Untersuchungsspektrums
Alle Ärzte der Praxis sind  von der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe zugelassen stressechokardiographische Untersuchungen durchzuführen. Der Belastungsultraschall ist ein sensitives Verfahren um Durchblutungsstörungen des Herzens frühzeitig zu diagnostizieren.

Diese indirekte Methode zur Überprüfung der Durchblutung des Herzmuskels hat im Vergleich mit anderen Verfahren,  z.B. Koronar-CT oder Myokardszintigraphie, keine Strahlenbelastung und zeigt Durchblutungsstörung des Herzens  früher auf als ein Belastungs-EKG.

Hypertonie-Schulung

Unserer Mitarbeiterin F. Lemke führt seit kurzem Hypertonie Schulungen für unserer Patienten durch. Die Schulung ist für für Patienten die im DMP KHK sind kostenlos.
Die zertifizierte Schulung umfasst 4 mal Schulungseinheiten:
  1. Selbstmessung des Blutdrucks
  2. Ernährung körperliche Bewegung
  3. Medikamente
  4. Rauchen, Stress, Untersuchungen
Für die übrigen Patienten betragen die Schulungskosten in einer Gruppen a‘ 5 Patienten 40 Euro pro Patienten entsprechend der GOÄ A36.

Herz & Psyche

Besonders Herzoperationen, Herzinfarkte werden von vielen Patienten als ein sehr bedrohliches Ereignis erlebt. Das Herz hat aufgrund seiner zentralen Funktion im Körper und seiner emotionalen Bedeutung eine besondere Stellung unter den Organen. Häufig zwingen Herzoperationen oder Erkrankungen den Betroffenen zur gedanklichen Auseinandersetzung mit dem Leben und Sterben.

Dr. Bernhard-Paul Lodde, Facharzt für Kardiologie, Vortrag & Gespräch
Als mitleitender Arzt einer ambulanten Rehaeinrichtung berichtet er über seelische Veränderungen nach einer Herzerkrankung.

Ulrike Stockhaus, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Vortrag & Gespräch
Ängste, Depressionen – nach einer Herzerkrankung kann das Leben sich stark verändern. Wie kann eine psychotherapeutische Betreuung in der neuen Situation helfen.

Klaus Märkert, Dipl. Sozial-Arbeiter, DJ, Lesung
Im Mai des Jahres 1989 erlitt er im Alter von 33 Jahren einen Herzinfarkt. Das Ereignis selbst und dessen gesundheitliche Folgen sind unter anderem Thema seiner beiden autobiografischen Ruhrgebiets-Szene-Romane:
-Hab Sonne-  und  -Requiem für Pac-Man-.

Herzlich laden wir Sie zu einem informativen und unterhaltsamen Abend ein. Bitte melden Sie sich für diesen Abend telefonisch oder per Mail an.

Mittwoch 13. November um 19.30 Uhr.

KT – Zentrum für Kreativität und Therapie
Schillingstraße 36 / Kreuzviertel
44139 Dortmund

Telefon 0231-2866199-0       mail@kt-zentrum.de     www.kt-zentrum.de

Kardiologie Lodde, Brunke und Schrader-Becker

Ab dem 1. Oktober 2013 ist Frau Schrader Becker Mitgesellschafterin der Gemeinschaftspraxis. Gemeinsam werden wir die umfangreiche kardiologische Versorgung weiter ausbauen. Vor allem werden wir den Schwerpunkt Prävention und Rehabilitation weiter entwickeln.

Europäische Gesellschaft für Kardiologie

Herzkatheter über die Arteria radialis (Gefäß am Handgelenk) jetzt Zugangsweg der Wahl

Die europäische Gesellschaft für Kardiologie (ESC) empfiehlt seit Anfang des Jahres den Zugang über die Arteria radialis als Standard, vor allem weil sich bei dieser Untersuchung deutlich weniger Komplikationen – vor allem Blutungen – zeigten. Dr. Lodde führt diese Untersuchung schon im 3. Jahr in 99% der Fälle durch. Über diesen Zugang können sowohl diagnostische Eingriffe als auch PTCA’s durchgeführt werden. Patienten die bereits eine Untersuchung über die A.radialis erhalten haben schätzen die Untersuchung über die Arterie sehr.

Link: Ärztezeiung.de