Gestörter Schlaf und Herzerkrankungen – ambulante Schlafuntersuchungen in unserer Praxis

7% aller Erwachsenen leiden unter Schlaf bezogenen Atmungstörungen, vor allem dem sogenannten Schlaf Apnoe-Syndrom. Typischerweise bemerken die Patienten eine ausgeprägte Tagesmüdigkeit und Schnarchen. Diese Erkrankung ist eine wesentliche Mitursache für Herz-Kreislauferkrankungen und auch den Diabetes mellitus. Durch ein Schlaf-Apnoe-Screening kann ambulant diese Schlafstörung erkannt werden. Dr. Lodde hat jetzt die Fortbildung nach den BUB-Richtlinien absolviert und wir können unseren Patienten jetzt diese Diagnostik anbieten.

Information zur kardiologischen Rehabilitation

Steht mir eine kardiologische Rehabilitation zu, wie wird sie  beantragt ?

Anspruch auf eine kardiologische Rehabilitation ist im  SGB IX  Teilhabekonzept festgeschrieben. Anrecht auf eine Rehabilitation habe Menschen, die beeinträchtigt sind in alltagsrelevanten Aktivität. Dieser Beeinträchtigung muss dazu führen, dass die Teilhabe am Leben oder Arbeit bereits beeinträchtigt oder bedroht ist. Zusätzlich muss die Notwendigkeit eines mehrdimensionalen/ interdisziplinären Ansatzes in der Therapie vorhanden sein. Die Voraussetzung einer positiven Rehabilitationsprognose und Rehabilitationsfähigkeit und Rehabilitationsbedarf muss ebenfalls gegeben sein.

Was heißt das übersetzt ?

Für den Rentner ist bei gesetzlich Versicherten die Krankenkasse der Träger der Rehabilitation. D.h. die Krankenkasse bezahlt die Rehabilitation, dort sollte der Antrag auf Rehabilitation gestellt werden. Besteht eine kardiale Erkrankung (zum Beispiel koronare Herz Gefäßerkrankung , arterielle Hypertonie , Herzrhythmusstörungen usw. ), die zu einer Symptomatik führt (zum Beispiel Luftnot , Schmerzen in der Brust , Schwindel,  Kopfschmerzen usw.), die die Aktivität des täglichen Lebens beeinträchtigt (zum Beispiel Wohnung kann noch kaum erreicht werden, soziale Isolation folgt, kaum noch Bewegung in der Öffentlichkeit ist möglich usw.) sollte der Rehabilitationsbedarf überprüft werden. Kann diese Beeinträchtigung durch z.B. medikamentöse Änderung, Herzsport oder Hilfsmittel nicht gebessert werden, eine Besserung durch regelmäßige z.B. Trainingstherapie,  psychologische mit Betreuung, Ergotherapie, Krankengymnastik im Rahmen einer Rehabilitation erwartet werden kann, besteht eine Rehabilitationsbedarf mit positiver Rehabilitationsprognose. Unter dieser Voraussetzung sollte der Antrag einer Rehabilitation überlegt werden.

Wer kann man eine Rehabilitation beantragen ?

Eine Beantragung kann durch jeden Hausarzt und Facharzt (Antrag 60) erfolgen. Die Verordnung einer Rehabilitation (Antrag 61) können sehr viele Hausärzte und Fachärzte ebenfalls ausstellen. Entsprechende Listen der Ärzte haben die Krankenversicherungen vorliegen.

Ambulante oder stationäre Rehabilitation?

Gesetzlich verankert ist, dass eine ambulante Rehabilitation Vorrang hat vor einer stationären Rehabilitation. Zur Genehmigung einer stationären Rehabilitation sind die Krankenkassen verpflichtet, wenn eine Versorgung zuhause nicht gewährleistet ist, eine ambulante Rehabilitationseinrichtung nicht in entsprechende Nähe vorhanden ist oder wenn eine Isolierung vom familiären/sozialen Umfeld notwendig ist (was häufig nur für Suchterkrankung infrage kommt).

Gefahrlos in den Winterurlaub

Aufenthalte in großen Höhen können bei manchen Herzerkrankungen zu massiven Problemen führen. Denn der geringere Sauerstoffgehalt in der Höhe bedeutet für den Herzmuskel eine Zusatzbelastung, die das Herz unter bestimmten Bedingungen schädigen kann.

Vorsichtig sollten vor allem Menschen mit verengten Herzkranzgefäßen, Herzklappenerkrankungen oder Herzschwäche sein. Denn der verminderte Sauerstoffgehalt in der Höhe führt dazu, dass das Herz mehr arbeiten muss, aber auch gleichzeitig weniger Sauerstoff bekommt.

Trotz dieser Problematik sollten Menschen mit einer Herzkrankheit keinesfalls generell auf Skifahren und Wandern in den Bergen verzichten. Im Gegenteil: Bewegung ist eines der besten Mittel, um ein Voranschreiten dieser Herzerkrankung zu verhindern. Statt eines generellen Verzichts sollte vielmehr auf ein paar Vorsichtsmaßnahmen geachtet werden, mit denen sich Überbelastungen des Herzmuskels zuverlässig verhindern lassen, die in dünner Höhenluft ansonsten schnell auftreten können. Zu empfehlen ist vor dem Höhenaufenthalt ein Check beim Herzspezialisten mit Durchführung eines Belastungs-EKGs und einer Herzultraschalluntersuchung.

Wir geben ihnen Hinweise, in welcher Höhe sie sich bewegen dürfen und wie intensiv sie sich belasten können. Als Hilfe wird er Ihnen einen Richtpuls nennen, der zum Ausschluss einer Überlastungssituation nicht überschritten werden sollte. Um die Pulsmessung zu vereinfachen, kann eine Pulsuhr sinnvoll sein, die bei einer Überschreitung des eingestellten Pulses einen Hinweiston abgibt.

Jetzt eine Grippe Schutzimpfung durchführen lassen

Die dunkle Jahreszeit ist Grippe Zeit – Jetzt eine Grippe Schutzimpfung durchführen lassen

Personen über 60 Jahre, die an chronischen Herz Kreislauferkrankungen leiden wird von der Ständigen Impfkommission (STIKO) eine Grippe Schutzimpfung dringend empfohlen.

Wir halten entsprechende Grippe Schutzimpfungen vor. Fragen Sie bitte bei Ihrer Untersuchung an unsere Anmeldung nach einer Grippe Schutzimpfung.

Vorsicht bei Hühnereiweiß-Allergie
Bei bekannten Allergien lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten. Es stehen auch Impfstoffe zu Verfügung, die nicht auf Hühnereiern angezüchtet worden sind.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
Robert Koch Institut – Ständige Impfkommission