Information zur kardiologischen Rehabilitation

Steht mir eine kardiologische Rehabilitation zu, wie wird sie beantragt?

Anspruch auf eine kardiologische Rehabilitation ist im SGB IX Teilhabekonzept festgeschrieben. Anrecht auf eine Rehabilitation habe Menschen, die beeinträchtigt sind in alltagsrelevantenAktivität. Dieser Beeinträchtigung muss dazu führen, dass die Teilhabe am Leben oder Arbeit bereits beeinträchtigt oder bedroht ist. Zusätzlich muss die Notwendigkeit eines mehrdimensionalen/ interdisziplinären Ansatzes in der Therapie vorhanden sein. Die Voraussetzung einer positiven Rehabilitationsprognose und Rehabilitationsfähigkeit und Rehabilitationsbedarf muss ebenfalls gegeben sein.

Was heißt das übersetzt?

Für den Rentner ist bei gesetzlich Versicherten die Krankenkasse der Träger der Rehabilitation. D.h. die Krankenkasse bezahlt die Rehabilitation, dort sollte der Antrag auf Rehabilitation gestellt werden.

Besteht eine kardiale Erkrankung (zum Beispiel koronare Herz Gefäßerkrankung , arterielle Hypertonie , Herzrhythmusstörungen usw. ), die zu einer Symptomatik führt (zum Beispiel Luftnot , Schmerzen in der Brust , Schwindel, Kopfschmerzen usw.), die die Aktivität des täglichen Lebens beeinträchtigt (zum Beispiel Wohnung kann noch kaum erreicht werden, soziale Isolation folgt, kaum noch Bewegung in der Öffentlichkeit ist möglich usw.) sollte der Rehabilitationsbedarf überprüft werden. Kann diese Beeinträchtigung durch z.B. medikamentöse Änderung, Herzsport oder Hilfsmittel nicht gebessert werden, eine Besserung durch regelmäßige z.B. Trainingstherapie, psychologische mit Betreuung, Ergotherapie, Krankengymnastik im Rahmen einer Rehabilitation erwartet werden kann, besteht eine Rehabilitationsbedarf mit positiver Rehabilitationsprognose.

Unter dieser Voraussetzung sollte der Antrag einer Rehabilitation überlegt werden.

Wer kann man eine Rehabilitation beantragen?

Eine Beantragung kann durch jeden Hausarzt und Facharzt (Antrag 60) erfolgen. Die Verordnung einer Rehabilitation (Antrag 61) können sehr viele Hausärzte und Fachärzte ebenfalls ausstellen. Entsprechende Listen der Ärzte haben die Krankenversicherungen vorliegen.

Ambulante oder stationäre Rehabilitation?

Gesetzlich verankert ist, dass eine ambulante Rehabilitation Vorrang hat vor einer stationären Rehabilitation.

Zur Genehmigung einer stationären Rehabilitation sind die Krankenkassen verpflichtet, wenn eine Versorgung zuhause nicht gewährleistet ist, eine ambulante Rehabilitationseinrichtung nicht in entsprechende Nähe vorhanden ist oder wenn eine Isolierung vom familiären/sozialen Umfeld notwendig ist (was häufig nur für Suchterkrankung infrage kommt).

Gerinnungsselbstmanagement; Betreuung und Schulung

Betreuung und Schulung von Patienten mit oraler Antikoagulationstherapie

Konzept des Gerinnungsselbstmanagements ist es, den Patienten aktiv und dauerhaft in seine eigene Therapie zu integrieren Beim Selbstmanagement bleibt der Hausarzt zwar ein vertrauensvoller Ansprechpartner, doch die häufigen Praxis- oder Laborbesuche zur Blutentnahme und lNR-Messung entfallen. Nach einer zertifizierten Schulung kann der Patient seine Therapie selbständig überwachen und erhält dadurch mehr Eigenverantwortung und Sicherheit. Die Blutgerinnungswerte werden in der Regel einmal wöchentlich mit dem Alere TM IN Fiatio®2  Gerinnungsmonitor überwacht. Hierfür ist lediglich eine Kapillarblutentnahme aus der Fingerbeere nötig. Für die Patienten ist die INR-Messung unkompliziert und kann im Prinzip überall, sogar auf Reisen, durchgeführt werden. Auch die Dosierung der Gerinnungshemmer wird dann vom Patienten den Messwerten entsprechend angepasst.

Ich arbeite seit mittlerweile 18 Jahren in einer großen Kardiologischen Praxis in Dortmund. In unserem Praxisalltag erleben meine Kollegen und ich verschiedenste Patienten, die für ein Gerinnungsselbstmanagement in Frage kommen. Aus meiner anfänglichen Assistenzposition habe ich mich im Laufe der Jahre zur Schulungsleiterin weiterqualifiziert. Spaß an der Arbeit sowie die jahrelange Erfahrung mit Patienten zeigen mir immer wieder, wie wichtig meine Aufgabe ist. unseren Patienten ein Leben mit ihrer Krankheit zu erleichtern. Zu Beginn meiner Laufbahn waren die Gerinnungs-Systeme noch doppelt so groß und deren Handhabung viel komplizierter als heute.

Heutzutage sind die Geräte sehr klein und mit nur wenigen Display-Funktionen für Jedermann einfach anzuwenden. lm Prinzip ist jeder Patient für das Selbstmanagement geeignet, der in der Lage ist, die in der Schulung erworbenen Kenntnisse dauerhaft einzusetzen und die Messung der lNR-Werte sowie die Dosis Anpassung eigenständig durchzuführen. Eine weitere Voraussetzung zur Teilnahme an einer Schulung sollte immer eine positive Haltung und die Offenheit für Neues sein.

Für mich in meiner Position ist wichtig, immer auf die Bedürfnisse der einzelnen Patienten einzugehen und herauszufinden, wo der jeweilige Patient sein Handicap hat. Beispielsweise konnte einmal ein Schulungsteilnehmer, ein Mathematikprofessor, sich wunderbar seine Tages bzw. Wochendosis ausrechnen, war aber beim messen leider ungeschickter als zum Beispiel ein 15 Jahre älterer Patient, der die Arbeit mit dem Meßsystem viel schneller drauf hatte in unseren Schulungen, die in Gruppen oder auch als Einzelschulungen individuell nach Patientenbedürfnis durchgeführt werden, bieten wir die Möglichkeit, auch die Beziehungs- und Ehepartner gleich mit einzuweisen. Dies bringt Sicherheit und lockert die Schulungsatmosphäre auf.

Eine Schulung, in der viel gelacht wird, bleibt im Kopf der Patienten und sie erinnern sich gerne an die Stunden zurück. Patienten freuen sich zudem. wenn man auch mal Themen bespricht, die nicht unbedingt Inhalt der Schulung sind.

Als zertifiziertes Schulungszentrum liegt es uns am Herzen, auf jeden einzelnen Patienten individuell einzugehen und ihn bestmöglich bei seinem Start in das Gerinnungsselbstmanagement zu unterstützen. Hierzu gehört zum Beispiel, dass die Schulungen an mindestens zwei getrennten Terminen stattfinden, damit sich das Erlernte bei den Patienten besser einprägen kann. So ist es uns möglich, im zweiten Termin zu erkennen, welche Fragen der Patienten noch nicht eindeutig beantwortet oder auch neu entstanden sind. Hilfreich sind auch die uns zur Verfügung gestellten Schulungsmaterialen, (z.B. Flipchart, Bucher. Übungsbücher), mit denen die Schulungsinhalte durch leicht verständliche Texte und Bilder veranschaulicht werden.

Dr. med. Bernhard-Paul Lodde

Echokardiografie – Der Nutzen eines High-End Echosystems

Patienten von Heute möchten wissen welche Untersuchungsmethoden angewendet werden, eine der wichtigsten ist die Ultraschalluntersuchung.
Echokardiografie nennt man die Untersuchung des Herzens mittels Ultraschall. Im gleichen Zusammenhang wird auch vom Herzecho oder vom Herzultraschall gesprochen.In der 3D Echokardiographie wird die Bewegung aller Herzwände simultan analysiert. So können Wandbewegungsstörungen noch genauer erkannt werden und Herzfunktion gut beurteilt werden. Darüber hinaus ermöglicht die 3D-Echokardiographie die Beurteilung von Klappenfehlern (insbesondere Undichtigkeiten) im Raum und die sehr genaue Darstellung von Klappenentzündungen (Endokarditis).  Ein Interview mit Dr.med Lodde verschafft dem Patienten einen Einblick in  modernste Behandlungsmethoden.

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Kardiologie Dortmund

Wie Sie Herzinfarkte und Schlaganfälle vermeiden können

Jährlich erleiden in Deutschland fast 300.000 Menschen einen Herzinfarkt, genauso viele bekommen einen Schlaganfall.
Die Ursachen sind zu hoher Blutdruck, zu hohes Cholesterin oder Durchblutungsstörungen aufgrund von Arteriosklerose.
Zu diesem Thema empfiehlt der Dortmunder Kardiologe Dr.med. Brunke folgenden Artikel.

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Kardiologie Dortmund präsentiert die neue Webseite

Nach mehreren Wochen der Entwicklung sind wir stolz, unsere neue Webseite am Freitag, den 14.02.2014 vorstellen zu können. 

Das Hauptziel der Kardiologen Dr. med. Bernhard-Paul Lodde und Dr. med. Markus Christian Brunke sowie der Kardiologin Silvia Schrader-Becker ist es, Patienten und Interessenten ein ansprechendes und emotionales Design sowie übersichtliche Informationen zur Verfügung zu stellen. Zudem wird die neue Funktionalität und einfache Bedienung zu einer besseren Orientierung innerhalb der Kardiologie Dortmund beitragen. Zeitgemäß wurde von der Agentur Werbesturm ein „Barrierefreies Design“ professionell umgesetzt, welches sich mittels „Responsive Webdesign“ mit HTML5 auf allen mobilen Endgeräten optimal darstellen lässt.

Erweiterung des Untersuchungsspektrums

Alle Ärzte der Praxis sind  von der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe zugelassen stressechokardiographische Untersuchungen durchzuführen. Der Belastungsultraschall ist ein sensitives Verfahren um Durchblutungsstörungen des Herzens frühzeitig zu diagnostizieren.

Diese indirekte Methode zur Überprüfung der Durchblutung des Herzmuskels hat im Vergleich mit anderen Verfahren,  z.B. Koronar-CT oder Myokardszintigraphie, keine Strahlenbelastung und zeigt Durchblutungsstörung des Herzens  früher auf als ein Belastungs-EKG.

Neue Praxispartnerin Silvia Schrader-Becker

Wir begrüßen recht herzlich unsere neue Praxispartnerin Frau Silvia Schrader-Becker

Seit dem 1.Oktober 2013 ist Frau Silvia Schrader-Becker Partnerin in unserer Gemeinschaftspraxis. Als Kardiologin, Ärztin für innere Medizin und Ärztin für rehabilitative Medizin ist sie schon seit mehreren Jahren in unserer Praxis tätig und vielen Patienten gut bekannt. Neben der kardiologischen Tätigkeit in der Praxis leitet Frau Schrader-Becker die ambulante kardiologische Rehabilitation in der Praxisklinik. Bis zu 20 Patienten können täglich das Angebot der ambulanten Rehabilitation nutzen. Die Praxisräume befinden sich weiterhin in der Leopoldstraße 10 in 44147 Dortmund.

Erweiterung des Untersuchungsspektrums
Alle Ärzte der Praxis sind  von der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe zugelassen stressechokardiographische Untersuchungen durchzuführen. Der Belastungsultraschall ist ein sensitives Verfahren um Durchblutungsstörungen des Herzens frühzeitig zu diagnostizieren.

Diese indirekte Methode zur Überprüfung der Durchblutung des Herzmuskels hat im Vergleich mit anderen Verfahren,  z.B. Koronar-CT oder Myokardszintigraphie, keine Strahlenbelastung und zeigt Durchblutungsstörung des Herzens  früher auf als ein Belastungs-EKG.